BAM:TALK - Dein Podcast für den Wirtschaftsstandort Bamberg
Michaela Reimann und Lennart Peters sprechen über Schlüsselthemen der Welterbestadt und des Wirtschaftsstandorts Bamberg. Im Gespräch mit Bamberger Bürger:innen, Unternehmer:innen und Politiker:innen beleuchten Sie den Status Quo, die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven unserer Stadt. Denn davon sind wir überzeugt, wir brauchen einen Wettbewerb um die besten Ideen für Bamberg. Brennt Ihnen ein Bamberg Thema unter den Nägeln? Schreiben Sie uns an redaktion@bam-talk.de. Finden Sie uns auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/bam-talk Instagram: https://www.instagram.com/bamtalk/
Sebastian Niedermaiers Plan für Bamberg 00:00:00 Begrüßung & Vorstellung der Folge00:02:53 Vom Gärtnermeister zum Oberbürgermeister00:04:21 Hands-on-Mentalität für Bambergs Wirtschaft00:06:56 Was „Wirtschaft ist Chefsache" konkret heißt00:09:33 Energiehafen: Unternehmen im Fokus00:11:44 Transformation: Physical AI & Robotik als Chance00:14:46 Wirtschaftsbeirat & bunter Stadtrat00:20:19 Gewerbeflächen & neue Ansiedlungen00:23:43 Schlachthofgelände: Zwischennutzung geplant00:27:10 Entbürokratisierung & neues Baustellenmanagement00:35:44 Europastadt Bamberg & internationale Kontakte00:38:30 Bilanz & Ausblick in sechs Jahren
Demokratie ist keine Privatsache: Im Gespräch mit Annika Ruprecht (Produktmanagerin, Coach und Multiplikatorin), Bianca Leisgang und Tobias Leisgang (MachHalt-Initiative) Demokratie und Wirtschaft sind eng miteinander verwoben – doch wie kann soziales Engagement konkret aussehen? In dieser Folge von BAMtalk sprechen wir mit den Macher:innen von MachHalt, einer Initiative, die in Bamberg Brücken zwischen Unternehmen, Zivilgesellschaft und Verwaltung baut. Erfahrt, wie aus Ideen Taten werden und warum Neugier der erste Schritt ist.
Im Gespräch mit Jenny Tesch (Spieleentwicklerin & Geschäftsführerin, Totally Not Aliens), Leon Janssen (Game Innovation Lab, Uni Bayreuth) und Dr. Alexander Rodatos (Vorentwicklung, Brose Fahrzeugteile Bamberg) Die Spieleentwicklung boomt – auch in Bamberg. Doch warum interessiert sich ausgerechnet die Automobilzulieferindustrie für digitale Spiele? Und welche Rolle spielen dabei die Uni Bayreuth und kreative Köpfe aus der Region? Ein spannender Austausch über Potenziale, Infrastruktur und die Zukunft des Gaming-Standorts Oberfranken. Von Independent-Studios bis zu Industriekooperationen: Diese Folge gibt einen Einblick, was in Bamberg alles zum Thema Gaming passiert. - Und warum hier auch traditionelle Branchen hier mitmischen. Ein Podcast für alle, die wissen wollen, wie Kreativität und Wirtschaft zusammenfinden.
Im Gespräch mit Anita Merzbacher (Vorstandsvorsitzende von UNO INO eG & Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft) und Nadine Haßlöwer (Geschäftsführende Gesellschafterin, ISI Institut für soziale Innovation) Nachhaltiges Wirtschaften ist kein Luxus – es ist Überlebensstrategie. Unternehmen, die heute nicht nachhaltig agieren, werden morgen nicht mehr wettbewerbsfähig sein. Anita Merzbacher macht klar: Nachhaltigkeit ist gutes Wirtschaften, weil sie Ressourcen schont, Kosten senkt und Risiken wie Klimaschäden oder Lieferkettenbrüche minimiert. Doch wie gelingt der Wandel? Wirtschaft und Verwaltung sind bereits in Bewegung – doch gemeinsam sind sie stärker. Die Wirtschaft bringt Innovationskraft und Tempo mit (z. B. in Energie- oder Kreislaufwirtschaft), während Verwaltungen Räume für Experimente schaffen und langfristige Strukturen sichern. Nadine Haßlöwer zeigt: Gerade Kommunen testen bereits mutige Ansätze – etwa bei sozialer Innovation oder Bürgerbeteiligung.
Im Gespräch mit Dr. Karl Ibscher, Geschäftsführender Gesellschafter der Ibscher-Gruppe, Mehrheitsgesellschafter der Magnat Bauelemente GmbH (Bamberg) und Partner bei ACTUM (Österreich) Restrukturierung ist mehr als nur Krisenmanagement – sie ist eine Chance, Unternehmen agiler, effizienter und zukunftsfähiger aufzustellen. Dr. Karl Ibscher, Experte für Unternehmenssanierung und Investor mit engem Bezug zu Bamberg, erklärt, wie Unternehmen erkennen, wann Handlungsbedarf besteht, und welche Strategien sie nutzen können, um aus der Krise gestärkt hervorzugehen. Von der Analyse des Geschäftsmodells über kreative Finanzierungslösungen bis hin zur Rolle des Aufsichtsrats: Diese Folge zeigt, wie Transformation gelingt – und warum sie oft unvermeidbar ist.
Im Gespräch mit Achim Welzel, Amtsleiter im Stadtplanungsamt Bamberg Wohnen in Bamberg ist wundervoll. Aber eine Wohnung finden kann sehr herausfordernd sein. Wer entscheidet eigentlich, wo in Bamberg Wohnraum, Gewerbe oder Grünflächen entstehen? Und wie werden die Bedürfnisse von Bürgern, Wirtschaft und Natur unter einen Hut gebracht? Achim Welzel, Amtsleiter des Stadtplanungsamts Bamberg, gibt Einblicke in die komplexen Prozesse, die unsere Stadt prägen – von der Datenerhebung bis zur Bürgerbeteiligung. Ein Wort steht hier ganz Zentral: Flächennutzungsplan Was das ist, wie er entsteht und was das mit wohnen und leben in Bamberg zu tun hat erfahrt ihr in dieser spannenden Folge von BAM:Talk. Ein spannender Blick hinter die Kulissen der Stadtplanung – und eine Einladung, selbst mitzugestalten!
Im Gespräch mit Alexander Sroka (Friseurmeister, Sroka Friseure Bamberg) und Silas Leschnik (Auszubildender im zweiten Lehrjahr) Friseure sind nicht nur Handwerker, sondern Künstler, Sozialarbeiter und manchmal sogar Psychologen. In dieser Folge sprechen wir über die Komplexität des Friseurberufs – von der Ausbildung über die Herausforderungen des Alltags bis hin zur besonderen Beziehung zu den Kunden. Alexander Sroka, Friseurmeister mit 25 Jahren Erfahrung, und sein Auszubildender Silas Leschnik geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag, die Bedeutung von Qualität und wie sie es schaffen, dass sich Kunden bei ihnen nicht nur gut frisiert, sondern auch verstanden fühlen. Wie schafft man es, einen Salon über Jahrzehnte erfolgreich zu führen? Warum brechen so viele Auszubildende ihre Lehre ab – und was macht Silas‘ Ausbildung bei Sroka Friseure so besonders? Und warum ist der Friseurstuhl manchmal der einzige Ort, an dem Menschen sich wirklich öffnen? All das und mehr in dieser Folge – mit viel Leidenschaft, Humor und überraschenden Einblicken in einen Beruf, der weit mehr ist als „nur“ Haare schneiden.
Im Gespräch mit Sven Hindl (Geschäftsführer Wechselszene & Vorstand plansport e. V.) und André Wagner(Geschäftsleiter Edeka Foodservice Bamberg) Der Frühling kommt, die Sonne lockt uns raus. Eine gute Zeit für mehr Bewegung. Gesundheit, Teamgeist und regionale Vernetzung: Der neue Bamberger Firmenlauf will nicht nur die Fitness, sondern auch den Zusammenhalt in der Wirtschaft stärken. Sven Hindl und André Wagner erklären, warum das Konzept „Bewegung für alle“ funktioniert – von der Sekretärin bis zum Chef, von Rentnern bis zu Azubis. Ob Hybrid-Kilometersammeln oder After-Race-Netzwerken: Hier zählt nicht die Bestzeit, sondern der gemeinsame Spirit. Wie aus einer Idee ein Event wird, das 3.000 Teilnehmer:innen und mehr begeistert, und warum Bambergs Unternehmen dabei nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch ihre Sichtbarkeit fördern, erzählt diese Folge von BamTalk.
Im Gespräch mit Philipp Hahn und Roman Kuhn von BaurConsult sowie Organisationsberater Rüdiger Herbst Stell dir vor, dein Unternehmen wächst – aber du fühlst dich plötzlich wie in einem Labyrinth. Du weißt nicht mehr, wo es langgeht, und die Strukturen werden immer unübersichtlicher. Genau darum geht es heute. Die Bauwirtschaft steht vor enormen Herausforderungen: schneller, ressourcenschonender, nachhaltiger – aber auch kostenbewusster bauen. Unsere Gäste, Philipp Hahn und Roman Kuhn von BaurConsult sowie Rüdiger Herbst als Organisationsberater, teilen ihre Erfahrungen und Einblicke in ihre ganz persönliche Reise. Sie brauchten neue Strukturen die effiziente Teamarbeit, klare Zuständigkeiten aber auch Kreativität und Rollenübergreifende Kooperation ermöglichen. Hört rein und erfahrt, wie sie das ganze angegangen sind und welchen Chancen und Hürden sie dabei begegnet sind.
Im Gespräch mit Dr. Tanja Kinkel, Schirmherrin von BammLit und Bestsellerautorin. In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Tanja Kinkel, einer bedeutenden Gegenwartsautorin und Schirmherrin des Bamberger Literaturfestivals (BammLit). Sie teilt ihre Erfahrungen als Autorin von historischen Romanen, Sachbüchern und Kinderbüchern sowie ihr Engagement für das Festival. Darüber sprechen wir: Die Arbeit und das Leben von Dr. Tanja Kinkel als Autorin. Die Entstehung historischer Romane und ihre Verbindung zur Gegenwart. Die Bedeutung von BammLit für die Stadt Bamberg und deren kulturelles Leben. Die Rolle von Bibliotheken im Zugang zu Literatur. Wie Städte wie Bamberg ihr kulturelles Erbe bewahren und fördern können.
Im Gespräch mit Thomas Spindler und Markus Raupach Wie Bier, Musik und jüdische Geschichte unsere Stadt prägen: In dieser Folge von BAM:Talk sprechen wir mit Thomas Spindler (Journalist, Musikproduzent und Koordinator der Capella Antiqua) und Markus Raupach (Biersommelier, Gründer der BierAkademie und Experte für jüdische Braugeschichte) über die vielfältigen Traditionen, die Bamberg bis heute ausmachen. Und wir reden nicht nur drüber, wir hören sogar rein in die Klangwelt von Capella Antiqua. 🎵 Darüber sprechen wir in dieser Folge: Bier als Kulturgut: Wie jüdische Unternehmer:innen die Bamberger Brauwirtschaft prägten – und warum das Pfandsystem eine jüdische Erfindung ist. Musik als Brücke: Die Capella Antiqua und das Projekt Arche Musica – wie mittelalterliche Klänge und jüdische Lieder Bambergs Geschichte lebendig halten. Erinnerungskultur im Wandel: Warum Bambergs jüdische Vergangenheit im Stadtbild fast unsichtbar ist – und was wir daraus für heute lernen können. Zukunftsvisionen: Wie Begegnung, Bildung und Toleranz Bambergs multikulturelles Erbe wieder sichtbar machen. Bambergs Geschichte ist alt und spannend und viel enger mit jüdischer Geschichte verwoben als vielen vielleicht bewusst ist. Wir sagen Prost - und wünschen gute Unterhaltung.
Im Gespräch mit Alexander Gleußner, Prof. Dr.-Ing. Natalie Essig und Dr. Tanja Potschies In dieser Folge von BAM Talk diskutieren Michaela und Lennart mit drei Fachleuten aus Wohnungswirtschaft, Wissenschaft und Recht über den sogenannten "Bauturbo" – ein neues Gesetz, das Bauvorhaben beschleunigen und den dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum schaffen soll. 🎙️ Die Gäste beleuchten die Chancen, aber auch die praktischen Hürden bei der Umsetzung dieser bundesweiten Initiative, deren Erfolg vor allem auf kommunaler Ebene entschieden wird. Die Diskussion zeigt ein vielschichtiges Bild: 🔸 Alexander Gleußner (Geschäftsführer der Bayerischen Gesellschaft für Wohneigentum mbH & Co. KG) betont den großen Spielraum der Kommunen und berichtet von positiven Erfahrungen mit schnellen Verfahren in Bamberg. 🔸 Prof. Dr.-Ing. Natalie Essig (Hochschule München und BiRN Institut Bamberg) mahnt zur Nachhaltigkeit und plädiert für einen "Bestandsturbo", um Leerstand zu nutzen und graue Energie zu sparen. 🔸 Dr. Tanja Potschies (Rechtsanwältin & Fachanwältin für Verwaltungsrecht bei SOZELIO Rechtsanwälte) erklärt die rechtlichen Neuerungen, die mehr Flexibilität bei Bebauungsplänen und Umnutzungen ermöglichen. Es wird deutlich, dass der Bauturbo vor allem für professionelle Marktteilnehmer neue Möglichkeiten eröffnet, während private Bauherren und kleinere Betriebe oft verunsichert sind. 🏗️ Die Folge endet mit einem klaren Appell an die Kommunen: Mutig den neuen Spielraum nutzen, transparente Leitlinien schaffen und im Dialog mit allen Beteiligten praxistaugliche Lösungen finden.
Im Gespräch mit Martin Wilde (Vorstandsvorsitzender der Sozialstiftung Bamberg) und Sascha Dorsch (Leiter Personal Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH & Dr. Pfleger Stiftung) Lennart und Michaela sprehcen mit Martin Wilde (Vorstandsvorsitzender der Sozialstiftung Bamberg) und Sascha Dorsch (Leiter Personal Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH & Dr. Pfleger Stiftung) über die zentrale Frage, wie Stiftungen das Gemeinwohl in unserer Region prägen – heute und in Zukunft: 🏥 Was leisten große Stiftungen konkret für Bamberg und Hallstadt – von Gesundheitsversorgung über Kulturförderung bis hin zu sozialen Infrastrukturprojekten? 💼 Welche Rolle spielen Stiftungen als Arbeitgeber, und was macht die besondere Rechtsform für Bewerber:innen so attraktiv? 🌱 Wie entstehen Projekte, die eine ganze Stadt entwickeln, und welche langfristigen Perspektiven verfolgen Sozialstiftung und Dr. Pfleger Stiftung? Zudem sprechen wir darüber, wie private Initiativen kommunale Aufgaben stärken und warum Bamberg ohne seine „stillen Motoren“ vieles nicht leisten könnte. Die Folge zeigt, wie eng wirtschaftliche Stabilität und sozialer Auftrag verknüpft sind – und warum persönliches Engagement darüber entscheidet, welche Chancen eine Region hat. Zum Schluss werfen wir den Blick nach vorn: Welche Wünsche haben beide Stiftungen an die künftige Stadtspitze, und was braucht Bamberg, um diese besonderen Organisationen noch stärker zu unterstützen? Eine Folge, die deutlich macht, wie Gemeinwohl entsteht, wenn Kapital, Verantwortung und Haltung zusammenkommen.
Im Gespräch mit FT-Chefredakteur Thomas Zeller Was bedeutet guter Journalismus im Jahr 2025 – und wie gelingt er im Spannungsfeld zwischen lokaler Verantwortung, digitaler Transformation und ökonomischem Druck? In dieser exklusiven Folge von BAM:Talk sprechen Michaela Reimann und Lennart Peters mit Thomas Zeller, dem neuen Chefredakteur des Fränkischen Tags und des Digitalhauses Franken in der Mediengruppe Oberfranken. Ein Gespräch über Haltung, Verantwortung und Innovation in einer Branche im Wandel. Thomas Zeller gewährt spannende Einblicke in die journalistische Praxis hinter den Kulissen eines großen Regionalblatts. Er erklärt, wie sich Qualitätsjournalismus im digitalen Zeitalter behaupten kann, warum Vertrauen das wichtigste Kapital einer Redaktion ist – und wie sich die Medienhäuser zwischen Social Media, KI und Bezahlmodellen neu aufstellen müssen. Dabei geht es nicht nur um Schlagzeilen, sondern um Grundsatzfragen: Wie bleibt Journalismus glaubwürdig, wenn sich die Öffentlichkeit fragmentiert? Zum Schluss wird es persönlich: Zeller teilt seine Vision für den Journalismus in Franken, seine Wünsche an die Stadt Bamberg und seine Gedanken zu der Frage, welche Rolle Medien künftig für unsere demokratische Kultur spielen. Ein inspirierender Einblick in die Zukunft der lokalen Medienlandschaft – exklusiv, ehrlich und mit Tiefgang.
Im Gespräch mit Ambros Mahr und Dr. Jost Lohmann 🎙 Folge: Kulturentdecker: Was Bambergs Kulturszene zu bieten hat Gäste: Ambros Mahr, Geschäftsführer Brauereigasthof Ambräusianum Dr. Jost Lohmann, Dozent & Gründer Agil e.V. Moderation: Michaela Reimann & Lennart Peters Format: BAM:TALK – Dein Podcast für den Wirtschaftsstandort Bamberg Worum geht’s in dieser Folge? Wir tauchen ein in die vielfältige Kulturlandschaft Bambergs – abseits der großen Bühnen. Ambros und Jost zeigen, wie Kultur im Alltag entsteht, welche Orte und Initiativen sie inspirieren und warum lokales Engagement entscheidend dafür ist, dass eine Stadt lebendig bleibt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Bamberger Fastenpredigt, ihrem Ursprung, ihrer Entwicklung und ihren Zukunftsaussichten. Themen dieser Episode Was macht Bambergs Kulturszene einzigartig? Wo entstehen kulturelle Orte jenseits der „offiziellen“ Kulturhäuser? Wie ist die Bamberger Fastenpredigt entstanden – und wohin entwickelt sie sich? Welche neuen Formate bereichern die Region (z. B. „Sabberlod“)? Welche Rolle spielt das Publikum – und welche die Stadt? Wünsche an Politik & Gesellschaft für eine lebendige Kulturzukunft. Kulturelle Tipps aus der Folge Lokale Veranstaltungen & Bühnen abseits des Mainstreams Historische und „ungewöhnliche“ Orte voller Geschichten Persönliche Lieblingsformate von Ambros & Jost (Optional: Wenn du willst, kann ich diese noch als einzelne Liste ausgestalten.) Ausblick Die nächste Fastenpredigt steht am 21. Februar 2026 an – kurz vor der Kommunalwahl. Die Wünsche der beiden Gäste landen bis dahin symbolisch in einer „Zeitkapsel“ für das kommende Stadtoberhaupt. Mitdiskutieren Schreibt uns eure Gedanken & Empfehlungen: 📧 redaktion@bam-talk.de
Ralf Will von Dr. Pfleger und Herbert Grimmer von Grimmer GmbH Wirtschaft mit Haltung – made in Bamberg. In dieser BammTALK-Folge geht’s um Unternehmen, die Verantwortung leben: Ralf Will (Doktorpfleger Arzneimittel GmbH) und Herbert Grimmer (Gesellschaft der GmbH / IHK Bamberg) zeigen, wie man wirtschaftlich erfolgreich bleibt – und trotzdem den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wir sprechen über ethisches Unternehmertum, Stiftungsmodelle, nachhaltige Innovation und warum gerade Bamberg als Wirtschaftsstandort hier Maßstäbe setzt. Eine inspirierende Episode für alle, die glauben: Zukunft entsteht dort, wo Wirtschaft Sinn macht.
Wie Uni und Unternehmen miteinander lernen. Im Gespräch mit Thomas Ötinger, Geschäftsführer der marcapo GmbH und Prof. Dr. Andreas Henrich, Dekan der Fakultät für Wirtschaftsinformatik der Universität Bamberg. In unserer Geschäftsleitung sind wir lauter Bamberger Jungs, die alle bei Andreas studiert haben“, verrät Thomas Ötinger, der Geschäftsführende Gesellschafter der marcapo GmbH. Mit seinem KI-gestützten Marketingtechnologieunternehmen stellt er großen Konzernen wie Stihl, Wella, Ergo und anderen eine digitale Plattform zur Verfügung, mit der sie werbliche Aktionen zusammen mit ihren Vertriebspartnern überall im Land umsetzen können. KI hat Ötingers gesamtes Geschäftsmodell revolutioniert. Früher hätten Plakate, Anzeigen und Flyer gereicht, heute seien etliche digitale Werbe- und Aktionsformate dazugekommen, berichtet er. „Die Prozesse sind komplizierter geworden und die Nachfrage gestiegen,“ hat er beobachtet. Nur die digitale Technologie machts möglich, dass er viele Kunden gleichzeitig hoch spezialisiert mit seinem Team aus 220 Mitarbeitenden betreuen kann. „Wir haben in den letzten Jahren 30 neue Kolleginnen und Kollegen eingestellt“, rechnet Thomas Ötinger vor. In seiner Firma sind durch Künstliche Intelligenz Stellen entstanden, die es zuvor so nicht gab. Wenn aber Technologie die Arbeitswelt so deutlich verändert, hat das auch Auswirkungen auf die Lehre an der Universität. „Denn dort lernen Studierende die notwendigen Grundlagen“, resümiert Professor Andreas Henrich. Er hat selbst erlebt, wie fehleranfällig Künstliche Intelligenz immer noch arbeitet. „Ich habe mir von einer KI für meine Vorlesung einen Code generieren lassen. Auf den ersten Blick sah das Ergebnis gut aus, aber bei genauerem Hinsehen habe ich bemerkt, dass dort eine Endlosschleife drin ist und das Ganze so nicht funktionieren kann“, fasst Henrich seine Erfahrung zusammen. „Ohne die Fähigkeit, Künstliche Intelligenz ganzheitlich zu verstehen, zu überprüfen und weiterzuentwickeln, werden gute Ergebnisse nicht umzusetzen sein,“ erläutert er. Seine Vorlesungen, Seminare, Übungen und Praxisprojekte sind dazu da, Studierende in diese kritische Nutzung einzuführen. Durch seine Arbeit an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis verfügt Henrich heute über ein breites Netzwerk an Firmenkontakten. „Jedes Unternehmen braucht heute Mitarbeitende, die über dieses neue KI-Wissen verfügen“, ist er überzeugt. „Wir designen die Studiengänge tatsächlich auch so, dass alle Branchen profitieren.“ Vielfach ausgezeichnet wurde die inzwischen auf 34 Professuren angewachsene Fakultät für Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) für ihre Gleichstellungsarbeit. Über 30 Prozent der Studierenden sind heute Frauen – ein Wert, von dem Informatikstudiengänge in anderen bayerischen Städten nur träumen können. Das kann auch Thomas Ötinger bestätigen, der 60 Prozent Frauen in seinem Unternehmen beschäftigt. Nicht nur im Technologiebereich, auch im Projektmanagement, der Druckvorstufe oder in der eigenen Kreativabteilung haben technisch interessierte Frauen einen interessanten Job gefunden. Freuen würde sich Andreas Henrich, wenn in Bamberg und darüber hinaus noch bekannter wird, welche ausgezeichneten Bedingungen der WIAI Campus fürs Informatikstudium bietet. „Denn wir können nur die Studierenden für den Arbeitsmarkt ausbilden, die auch den Weg zu uns finden“. Für die Stadt eine schöne Aufgabe.
Im Gespräch mit Matthias Amann, Vorstand imbus AG und Tobias Leisgang, Unternehmensberater und Innovationspionier Gesellschaft und Wirtschaft stehen unter Druck: Krisen, technologischer Wandel und Fachkräftemangel prägen die Gegenwart. Doch während manche in Unsicherheit verharren, nutzen andere die Chance, um Zukunft aktiv zu gestalten. Unternehmer wie Tobias Leisgang und Matthias Amann setzen auf „Zukunftslust statt Krisenfrust“ – und zeigen, wie nachhaltiges Denken, Resilienz und eine gelebte Unternehmenskultur nicht nur Krisen überstehen, sondern neue Chancen eröffnen können. Im Gespräch mit Tobias Leisgang, Berater und Experte für die Verbindung von Ökonomie und Ökologie, sowie Matthias Amann, Vorstand der Imbus AG, werfen wir einen Blick hinter die Kulissen eines Unternehmens, das mehr als 400 Mitarbeitende beschäftigt. Dort zählen nicht nur Leistung und Exzellenz, sondern auch Wertschätzung, soziales Engagement und Toleranz als Grundpfeiler einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Beide Gäste zeigen, wie man wirtschaftliche Ziele mit gesellschaftlicher Verantwortung und ökologischer Nachhaltigkeit verbindet – und warum gerade diese Kombination Zukunftsfähigkeit schafft. Dieser Podcast inspiriert dazu, Wirtschaft neu zu denken: weniger kurzfristige Ergebnisse, mehr Sinn, mehr Verantwortung und mehr Innovationskraft. Ob Quick Wins für ökologische Transformation, Engagement für die Gesellschaft oder demokratische Hackathons – Leisgang und Amann machen Mut, den Wandel aktiv zu gestalten. Denn wer Windräder statt Mauern baut, schafft gute Aussichten – für Unternehmen, Mitarbeitende und die Gesellschaft insgesamt.
Im Gespräch mit Wolfgang Heyder, aktiver Sportfunktionär, Inhaber und Geschäftsführer der Veranstaltungsservice Bamberg GmbH und Wilfried Kämper, Inhaber der Magnat Bauelemente GmbH Bamberg ist das größte Wirtschaftszentrum Oberfrankens. Kleine und mittelständische Unternehmen sind hier ebenso zuhause wie global agierende Konzerne. Neben den Unternehmen gibt es dadurch viele interessante Unternehmerpersönlichkeiten, und für deren Vernetzung sorgt der Wirtschaftsclub Bamberg. Wir werfen heute einen Blick hinter die Kulissen mit den beiden Initiatoren des Business Netzwerks.
Im Gespräch mit Mirja Mohr, Mitinhaberin und Geschäftsführerin des Live-Club und dem passionierten DJ, Marathon- und Ultraläufer Bernd Deschauer Es gibt sie zum Glück immer noch in Bamberg: die Bars, Diskotheken und Clubs, in denen man bis zum frühen Morgen feiern kann. In den letzten Jahren wurden einige Clubs geschlossen, und das Nachtleben hat sich insgesamt verändert. Für den Wirtschaftsstandort Bamberg ist ein pulsierendes Nachtleben ein wichtiger Wettbewerbsfaktor, um kompetente Fachkräfte zu halten. Deshalb sprechen wir heute mit zwei Expert:innen darüber, wie es um das Bamberger Nachtleben steht und welche Herausforderungen es aktuell zu meistern gibt.
Im Gespräch mit Aline Schollbach, Inhaberin & Geschäftsführerin von WEVOSYS und dem CEO Volker Hahn von INBEX Institut für Business und Solution Excellence Wo sind sie, die Hidden Champions und die Newcomer im Medical Valley in Bamberg? Welche Unternehmen entwickeln hier vor Ort wegweisende Technologien und Geschäftsideen für unsere Gesundheit? Wir haben recherchiert und stellen heute zwei Shooting-Stars mit ihren Gesundheitsleistungen genauer vor.
Im Gespräch mit Aurel Jolla, Gründer & Co-CEO von ALORA und Harald Hubert, Start Up Coach Lagarde 1 in Bamberg ist der Treffpunkt für digitale Unternehmensgründer:innen und die erste Adresse für alle, die sich selbständig machen wollen oder bereits gegründet haben. Hier loten bis zu zwanzig Gründungswillige gleichzeitig ihre technologiebasierte Geschäftsidee aus und entwickeln sie mit der Hilfe eines erfahrenen Start Up Coachs weiter. Wir stellen heute eines dieser erfolgreichen Tandems aus dem digitalen Gründerzentrum vor, das seit eineinhalb Jahren intensiv zusammenarbeitet. Die Gründungsidee, über die wir sprechen, hat den Foodmarkt in Bamberg revolutioniert.
Luise Frosch und Max Dahmer im Gespräch Wo entstehen sie eigentlich, die innovativen digitalen Gründungsideen für Bamberg? Wo sind die Netzwerker:innen zuhause, die regionale Unternehmen und die technologisch geprägten Fakultäten der Universität zusammenbringen? Und wo finde ich als digitale Gründer:in Unterstützung für mein Business? Die Antwort auf alle diese Fragen hat eine Adresse: Lagarde 1.
Bamberg hat’s gut. Die Menschen, die hier leben, wohnen dort, wo andere Urlaub machen. Einheimische und Touristen schätzen die Weltkulturerbestadt wegen ihrer Sehenswürdigkeiten, der einzigartigen Atmosphäre und der lebendigen fränkischen Bierkultur. Aber jedes Miteinander will organisiert sein und muss unterschiedliche Bedürfnisse in einer feinen Balance halten. Ob und wie Bamberg dabei das neue Tourismusleitbild hilft, das auf eine nachhaltige, sozial verträgliche und ökologisch fundierte Wertschöpfung setzt, ist heute unser Thema.
Welche Geschäftsmodelle auch in Zukunft noch funktionieren Der Einzelhandel befindet sich in einem strukturellen Wandel. Denn obwohl die Branche ihre Umsätze von Jahr zu Jahr steigern kann, hinterlässt die Entwicklung hin zu Amazon und Co. deutliche Spuren. Nicht nur junge Menschen, auch immer mehr ältere Konsumenten in der Altersgruppe 60 Plus entdecken das Einkaufen im Internet für sich. Wo liegen online und offline die Märkte der Zukunft? Welche Modelle funktionieren? Und wie lange noch? . Gäste: Mathias Baluses, Geschäftsführer Galeria Bamberg Dr. Björn Asdecker, Lehrstuhl Retourenmanagement Jonas Glüsenkamp, Zweiter Bürgermeister der Stadt Bamberg
Genuss mit Kultstatus in Bamberg Wir Bamberger sind Genießer. Insbesondere zwei Genussmanufakturen haben inzwischen Kultstatus erreicht: “Storath Chocolatier” und die vielfach preisgekrönte Bar “Das Schwarze Schaf”. Beide Unternehmen behaupten sich seit Jahren souverän und unangefochten, obwohl sich nach Corona die Konsumgewohnheiten verändert haben. In dieser Episode finden wir heraus, wie sie das machen.
Zwei Bamberger Unternehmerinnen im Porträt Für jede Frau ist es heute selbstverständlich, einen Beruf auszuüben und ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Etwas Besonderes bleibt, dass Frauen dazu ihr eigenes Unternehmen gründen. Das heißt, eine eigene Geschäftsidee entwickeln, geeignete Räume suchen, Produkte entwerfen und Kunden akquirieren. Zwei junge Frauen aus Bamberg haben sich diesen Wunsch erfüllt. Was sie motiviert, was sie bestärkt und mit welchen Herausforderungen sie kämpfen, das beleuchten wir heute im gemeinsamen Gespräch.
Zwei fränkische Traditionsunternehmen setzen auf weibliche Nachfolge Unternehmensnachfolgen sind eine Herausforderung. Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Geschäftspartner stellen sich die Frage, was die neue Führung bewahren und was sie verändern wird. Wie sichert sie den wirtschaftlichen Erfolg und die Arbeitsplätze? Besonders kritisch wird geprüft, wenn die Neue eine Frau ist. Deshalb interessiert uns heute, welche Strategien gerade Unternehmerinnen nutzen, um sich zu behaupten und Kritiker:innen für sich zu gewinnen.
Chancen, Risiken und Nebenwirkungen der weiblichen Unternehmensnachfolge Viele Unternehmen geben auf, weil sie keine Nachfolger finden. Dass Frauen an die Unternehmensspitze rücken, ist immer noch erstaunlich selten. Dabei schlummert in den Familien ein riesiges Potenzial an möglichen Führungskräften, die Produkte entwickeln, Absatzmärkte erobern und Arbeitsplätze erhalten könnten. Damit die Unternehmensnachfolge für Frauen gelingt, braucht es spezifisches Know How, ein gesundes Selbstbewusstsein und ein gutes Netzwerk an kraftvollen Unterstützer:innen. Wie das gelingt - darüber sprechen wir in dieser Episode.
Das KMU-KI-Erfahrungszentrum und das Technologiezentrum Oberfranken bieten konkrete Lösungen Vorort Künstliche Intelligenz gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. KI-Systeme verändern die Arbeitswelt und entscheiden schon heute über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Doch wie kommt das Wissen aus der Forschung in die Handwerksbetriebe und mittelständischen Unternehmen? Wir stellen in dieser Folge die Fachleute der Technologietransferzentren Oberfrankens aus Hochschulen und Universitäten vor, die Handwerk und Mittelstand zum Einsatz von KI-Anwendungen beraten. TECHNOLOGIETRANSFERZENTRUM Oberfranken KMU-KI-Erfahrungszentrum
Die Universität Bamberg greift Gastwirten unter die Arme Bamberg ist berühmt für seine sagenhafte Brauereidichte, deftiges Essen und urige Wirtschaften. Aber genau diese fränkische Gasthauskultur ist bedroht. Denn seit Corona plagen Personalmangel und Steuererhöhungen die Gastwirte. Der moderne Trend zu Take Away und Lieferdienst macht ihnen zusätzlich zu schaffen. Wie gut, dass die Universität Bamberg die Wirtshauskultur in Franken mit einem besonderen Projekt retten will.
Zwei Unternehmer im Portrait In Bayern leben aktuell rund 700.000 Musliminnen und Muslime. Das sind etwa sechs Prozent der bayerischen Bevölkerung. Unter ihnen sind viele erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer, die Deutschland zum Teil seit Jahrzehnten durch Handel, Produktion oder Dienstleistungen stärken. Zwei dieser erfolgreichen Familienunternehmer aus Bamberg stellen wir heute hier vor und fragen sie, wie sie es geschafft haben, in einem fremden Land ein Unternehmen aufzubauen. Berti Supermarkt und Imbiss Rami 5 sind inzwischen eine feste Größe in Bamberg und aus der Stadt nicht mehr wegzudenken..
Einblicke in die Marktmechanismen der deutschen und internationalen Automobilzulieferindustrie Die Region Oberfranken und die Stadt Bamberg sind durch Unternehmen der Automobilzulieferbranche geprägt. Einer Branche, die mitten in der Umstellung von Verbrenner- auf Elektromobilität steckt. Viele große OEMs wie VW und Zulieferbetriebe wie Schaeffler bauen deshalb gerade wieder Personal ab. Welche innovativen Möglichkeiten dagegen die Robert Bosch GmbH nutzt, klären im Gespräch heute Tobias Hauk, kaufmännischer Standortleiter der Robert Bosch GmbH in Bamberg und Professor Dr. Martin Friesl, der an der Universität Bamberg zur strategischen Transformation u.a. in der Automobilindustrie forscht. Eine Begegnung zwischen Theorie und Praxis mit neuen Perspektiven auf beiden Seiten.
Wie war das Jahr 2024? Ein Rückblick in FT Schlagzeilen Wir haben unseren Podcast vor den schrecklichen Ereignissen am 20. Dezember 2024 in Magdeburg aufgenommen und denken an alle, die von diesen Vorfällen betroffen sind. Wir schicken dies vorweg, damit bei unseren Hörerinnen und Hörern keine Irritationen entstehen. Dennoch haben wir uns entschlossen, unseren Bamberger Jahresrückblick unverändert auszustrahlen und damit jeden Tag neu zu schätzen, dass wir in einem friedlichen Bamberg leben. 2024 war in jeder Hinsicht ein ereignisreiches Jahr für unsere Stadt mit vielen Höhe- und Tiefpunkten. Wir nehmen die wichtigsten davon unter die Lupe mit zwei außerordentlichen Gästen: dem Kabarettisten Florian Herrnleben und dem Zweiten Bürgermeister Jonas Glüsenkamp. Schalkhaft und ernsthaft schlängeln wir uns durch zwölf prall gefüllte Monate des Bamberger Wirtschaftslebens. Ein Podcast voll griffiger Pointen mit klugem Humor, der bleibt!
Verschiedene Perspektiven auf ein kontrovers diskutiertes Thema In Bamberg wurde mit dem Verkehrsentwicklungsplan 2030 ein Fahrplan beschlossen, der die Umsetzung hin zu einer attraktiven, verkehrsberuhigten Innenstadt strukturiert. Aber wer hat ein Interesse daran, dass weniger Autos durch die Innenstadt fahren? Wie bewerten das die in der Innenstadt ansässigen Geschäftsleute? Und wie die Verantwortlichen in der Kommunalpolitik? Darüber diskutieren Sandra Trunk,Straßenmanagerin der Interessengemeinschaft Aktive Mitte und der Gastronom Hayati Yilmaz, der die Interessengemeinschaft Luitpoldstraße vertritt. Das Gespräch macht deutlich, unter welchen Voraussetzungen die Verkehrswende in Bamberg gelingen kann.
Perspektiven für Unternehmen und die Region Im Handwerk fehlen aktuell 600 Auszubildende und auch in der Wohnungswirtschaft wird es immer schwieriger, Ausbildungsplätze zu besetzen. Was können Unternehmen tun, um dennoch arbeitsfähig zu bleiben? Matthias Graßmann, Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, und Josef Weber, Vorstand der Joseph-Stiftung, beleuchten Herausforderungen und Lösungsansätze, die sich in ihren Branchen bewährt haben und auf andere leicht übertragen lassen. Im Gespräch diskutieren sie über Auszubildendenwohnheime, einen verbesserten ÖPNV, attraktive Bezahlung, moderne Schulungskonzepte, eine Kommunikation, die von Jüngeren lernen möchte und nicht zuletzt über Anregungen für eine gute Arbeitsatmosphäre durch den ehrlichen persönlichen Kontakt zu Kolleg:innen und Vorgesetzten. Was so leicht klingt, ist inzwischen eine anspruchsvolle Daueraufgabe der Unternehmen im Ringen um eine “neue Kultur der Aufmerksamkeit” für Personal und Nachwuchs.
Was macht Bamberg Lebenswert? Die ”Stadt der kurzen Wege” ist die Leitidee beim Stadtquartier LUIOne, das ab 2025 in der Luitpoldstraße entstehen wird. BGW-Geschäftsführer Alexander Gleußner und Zentrum-Welterbe-Direktorin Dr. Simona von Eyb beschreiben in dieser Episode, was ein lebenswertes Quartier ausmacht: Bezahlbarer Wohnraum, auch für Menschen mit geringem Einkommen, viel Grün, Flächen für Urban Gardening, ein Tiny Forest, Kinderbetreuung mit Spielflächen, Büroräume und ein breites Kulturangebot. Für seine vorbildliche klimabewusste Konzeption wurde das Projekt 2024 sogar ausgezeichnet.
Michaela und Lennart stellen BAM:Talk vor Herzlich Willkommen zu Bam:Talk, Deinem Podcast zum Wirtschaftsstandort Bamberg mit Michaela und Lennart. In unserem Podcast sprechen wir alle 2 Wochen mit Bamberger Bürger:innen und Schlüsselpersonen der Bamberger Wirtschaft. Wenn ihr eine Folge verpasst habt: hört gerne auch in vergangene Episoden rein, es lohnt sich, um ein vollständiges Bild von Bamberg zu bekommen. Unsere Gäste sind Individualisten, Macher, Visionäre, Gourmets, Techniker, Händler, Kreative, Pragmatiker, Kaufleute, Schöpfer und Inspirierte, die den Charme der Stadt und ihre Vielfalt ausmachen. Die Liste unserer Gesprächspartner liest sich wie das Bamberger „Who is Who“: Mathias Baluses von der Galeria am Maxplatz, Matthias Trum aus dem „Schlenkerla“, Franziska Weyermann von Weyermann Malz, Johannes Storath von Storath Chocolatier, Sven Goller aus dem „Schwarzen Schaf“, Tobias Hauk von BOSCH, die KI-Professorin Ute Schmid, Matthias Graßmann von der Handwerkskammer für Oberfranken, Simona von Eyb vom Zentrum Welterbe Bamberg, Sarah Seewald von femmespace, Ali Zeytunluk von Berti Supermarkt und viele andere.